Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey

Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey

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Aktuelles

Visitation der Abtei St. Mauritius zu Tholey

Es ist geschrieben im Codex des Kanonischen Rechtes n. 628 § 1: „Die Oberen, die aufgrund des institutseigenen Rechts zu diesem Amt (Visitation) bestimmt werden, haben zu festgesetzten Zeiten die ihnen anvertrauten Niederlassungen und Mitglieder nach den Vorschriften dieses Eigenrechts zu visitieren“.

Die Beuronerkonstitution beschreibt die Visitation des Klosters in einer bestimmten Weise (n. 125.1, 2) : „Die Visitation der Klöster hat den Sinn, den Abtpräses mit der Situation in den einzelnen Klöstern vertraut zu machen, Abt und Konvent in ihrem Eifer für das monastische Leben zu stärken, die Einhaltung der allgemeinen kirchlichen Vorschriften, der Regel, des Kongregationsrechtes wie der Hausbräuche zu untersuchen, gegen festgestellte Missstände einzuschreiten, etwaige notwendig scheinende Ämtererneuerungen anzuregen und die wirtschaftliche Lage des Klosters zu überprüfen“.

Von 16. bis 19 Januar haben der Abtpräses Prof. Dr. Albert Schmidt OSB von der Abtei Beuron (links) und der zweite Visitator H.H. Abt Franziskus Heereman OSB von der Abtei Neuburg (rechts) die kanonischen Visitation der Abtei Tholey durchgeführt. Die Visitation war sehr positiv und ermutigend.

Nachrichtenarchiv 2016

Weihnachtsmesse im Hospital St. Wendel

Am 24. Dezember hielt Abt Mauritius OSB die Hl. Weihnachtsmesse in der Stiftung Hospital St. Wendel. Musiker/innen des Stiftungschorals haben die Hl. Messe begleitet. P. Albert OSB, der die Hl. Messe im Hospital an jedem Donnerstag hält, wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Adventskonzert 2016

Am 18. Dezember präsentierte die Schaumberger Kantorei zusammen mit Studierenden der Hochschule für Musik Saar das traditionelle Adventskonzert in der Abteikirche.

Neue Segnungsgottesdienste in 2017

Am 16. Dezember fand der letzte Segnungsgottesdienst für dieses Jahr statt. Kooperator P. Karl Michael Fuck von der Pfarreiengemeinschaft Schaumberg hielt die Hl. Messe. Br. Joachim OSB, Organisator der Freitagsgottesdienste, lädt alle Gläubigen herzlich zu den Segnungsgottesdiensten des neuen Jahres ein.

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Am 15. Dezember 2016 rief der Herr unseren lieben

Bruder Gabriel Fütterer OSB

*21.08.1928    +15.12.2016

im Alter von 88 Jahren zu sich, um mit ihm in der ewigen Herrlichkeit das Halleluja anzustimmen.

Das Requiem mit anschließender Beerdigung ist am

Dienstag, dem 20. Dezember 2016, 14:30 Uhr
in der Abteikirche in Tholey

Die Totenvesper und den Rosenkranz beten wir am Montag, dem 19. Dezember, um 17:30 Uhr.

Glaubenskurs: Gebet und Vaterunser

Am 14. Dezember wurde unser Glaubenskurs abgeschlossen. Br. Joachim Wernersbach OSB hielt einen Vortrag über das Gebet, und Prof. P. Albert Bagood OSB sprach über das „Gebet des Herrn“. Das Petrus Borne Zentrum der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey bedankt sich beim Organisator des Kurses Br. Joachim und bei allen Teilnehmern. Mit Gottes Hilfe war der Glaubenskurs erfolgreich. Wir hoffen, das Petrus Borne Zentrum wird im kommenden Jahr einen weiteren Kurs (Glaube und Musik) anbieten können.

Pater Hugos silbernes Priesterjubiläum

Nach dem feierlichen Gottesdienst am 11. Dezember gratulierten die Gläubigen Pater Hugo OSB zu seinem silbernen Priesterjubiläum. P. Hugo stammt ursprünglich aus Mörlen, einer kleinen Gemeinde im Westerwald, zwischen Limburg und Siegen, mit der Pfarrkirche Maria Empfängnis. P. Hugo war Pfarrer in Tholey und auch heute noch springt er bereitwillig ein, wenn die Pfarrei Hilfe braucht. Heute ist er Sub-Prior der Benediktinerabtei St. Mauritius.

Reliquie des Hl. Mauritius

Im Rahmen der 3. Sonntagsvesper übergab Abt Mauritius einen Teil der Reliquie des Hl. Mauritius an Pfarrer Herbert Gräff. Pfarrer Gräff ist Pastor in Wallerfangen.

Konzert mit Vokalensemble aus Minsk

Der CDU Kreisverband St. Wendel hat ein Benefizkonzert des Männervokalensembles „ORNAMENT“ aus Minsk in der Abteikirche Tholey organisiert. Die sechs Sänger sind Absolventen der staatlichen Musikakademie Minsk und als Solisten an der staatlichen Philharmonie Minsk tätig. Die beiden saarländischen Sängerinnen Claudia Scholl und Monika Fuchs haben das Ensemble ergänzt, begleitet am Klavier von Dorothee Henkes. Die Konzertbesucher wurden um eine Spende für die onkologische Kinderklinik Minsk gebeten.

Pater Albert bei der „Magistertagung“ in Freising

P. Albert und andere Magistri und Magistrae der Beuroner Kongregation hatten vom 14. November bis 17. November ihre "Magistertagung" im Pallotti Haus im bayerischen Freising. Referentin war Dr. Monika Stützle-Hebel (Diplom-Psychologin, Trainerin für Gruppendynamik DGGO, Supervisorin BDP/DVG, Gestalttherapeutin DVG).

Zum Abchluss nahmen die Teilnehmer/ –innen an einer von Prof. Dr. P. Marc-Aeilko Aris geleiteten Führung im Freisinger Dom teil. P. Aris ist Rektor des Freisinger Mariendoms. Er ist außerdem Professor für Lateinische Philologie des Mittelalters und Universitätsprediger der Ludwig-Maximilian-Universität München.

Freitagsprobe der Klosterband

Die „Hl. Theobert Stube“ hat jetzt eine ordentliche Heizung, so dass die Klosterband unter Leitung von Br. Joachim darin nun ihre regelmäßige Probe abhalten kann. Die Installaton der Heizung wurde durch eine großzügige Spende ermöglicht.

"Allerseelen" in der Abtei Tholey

Jedes Jahr am 2. November besuchen die Mönche nach der Hl. Messe den Friedhof der Abtei. Zunächst segnet Abt Mauritius in der Kirche die Gräber von Abt Petrus Borne und Abt Hrabanus Heddergott. Anschließend geht die Klostergemeinschaft zusammen mit den Gläubigen zum Friedhof. Dieses Jahr nahmen die Oblaten der Abtei an der Liturgie der „Allerseelen“ teil.

Ein Schritt zu Renovierung der Kirche in Tholey

Das Bistum Trier hat die Techniker mit einem modernen „Robot-Scanner“ in die Abtei Tholey geschickt, um ein 3-dimensionales Bild der Kirche zu erhalten. Dies wird bei der Renovierung der Kirche helfen, die am nächsten Jahr mit Gottes Hilfe anfangen wird.

Abt Mauritius begleitet die Techniker in der Kirche.

Abt Mauritius in Varensell für die Beuroner Äbtekonferenz 2016

Abt Mauritius OSB war für die Beuroner Äbtekonferenz 2016 vom 10. Oktober bis 14. Oktober in Varensell. Diese Konferenz ist eine jährliche Versammlung der Oberen - d. h. Äbte, Äbtissinnen, Prioren und Priorinnen - der „Beuroner Benediktinerkongregation“. In diesen Tagen, hatten die Oberen die Möglichkeit, einige Projekte und Beobachtungen miteinander auszutauschen.

Südwest-Konveniat am 15. - 16. September in der Abtei Tholey

Das Südwest-Konveniat, eine regelmäßige Zusammenkunft der Bischöfe aus dem Südwesten, wurde dieses Jahr von Trier ausgerichtet. Das Bistum Trier hat die Abtei Tholey für das Konveniat am 15. – 16. September erwählt.

H.H. Bischof Dr. Stephan Ackermann (Bistum Trier), H.H. Erzbischof Stephan Burger (Erzbistum Freiburg), H.H. Bischof Heinz Josef Algermissen (Bistum Fulda), H.H. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesmann (Bistum Speyer), H.H. Bischof Dr. Gebhard Fürst (Bistum Rottenburg-Stuttgart), H.H. Apostolischer Administrator Prälat Dietmar Giebelmann (Bistum Mainz) und ihre Weihbischöfe haben in diesem Konveniat teilgenommen.

Vorne links am Tisch: H.H. Erzbischof Stephan Burger (Erzbistum Freiburg) und H.H. Bischof Dr. Gebhard Fürst (Bistum Rottenburg-Stuttgart).

Abt Mauritius kümmert sich um die Ordnung im Speisesaal.

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Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.

Phil 3,13b-14

Am 31. August 2016 rief der Herr unseren lieben

Bruder Ambrosius-Maria (Henning) Dembski OSB

im Alter von 46 Jahren zu sich, um mit ihm in der ewigen Herrlichkeit das Halleluja anzustimmen.

Das Requiem mit anschließender Beerdigung ist am

Dienstag, dem 6. September 2016, 14:30 Uhr
in der Abteikirche in Tholey

Die Totenvesper und den Rosenkranz beten wir am Montag, dem 5. September, um 17:30 Uhr.

Abt und Konvent der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey

Zwei zeitliche Professen wurden abgelegt

Am Montag, dem 11. Juli, wurde in der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey das Hochfest des heiligen Mönchsvaters Benedikt, Patron Europas, begangen. Dieser ohnehin schon besondere Tag erfuhr durch die Ablegung von zwei zeitlichen Professen in der Vesper am Nachmittag in der sehr gut gefüllten Kirche eine besondere Prägung. Br. Ambrosius-Maria Dembski und Br. Wendelinus Naumann haben in den letzten eineinhalb Jahren die Stationen des Postulates und des Noviziates durchlaufen. Nach Abstimmung im Konvent wurden sie zur zeitlichen Profess zugelassen, in der sie sich auf drei Jahre an die Gelübde binden. Erst danach kann die feierliche oder ewige Profess angelegt werden. Br. Ambrosius Maria ist Kirchenmusiker mit Staatsexamen A und stammt aus Kommern in der Eifel. Br. Wendelinus ist Historiker, stammt aus dem nahen Thalexweiler und ist schon seit Jahren für die Abtei tätig. Beide werden ab September in Lantershofen bei Bonn die Priesterausbildung beginnen. Diese setzt sich aus einem vierjährigen Studium und einem folgendem Pastoralpraktikum zusammen. Abt und Konvent freuen sich über diese Entwicklung. Wir bedanken uns für die vielfältigen Gratulationen.

950. Todestag des Kuno von Pfullingen – Nebenpatron der Abtei und ermordeter Erzbischof von Trier

Vortrag mit PowerPoint Präsentation von Frater Wendelinus Naumann OSB am
2. Juni 2016, 19.00 Uhr, im Pavillon des Gästehauses. Zum Inhalt:

Kuno (Konrad) von Pfullingen, (* um 1016 in Pfullingen; † 1. Juni 1066 in Ürzig) wurde auf Betreiben seines Onkels Erzbischof Annos II. von Köln im Jahre 1066 zum Erzbischof von Trier ernannt. Die Trierer Bürger und Dienstmannen (Ministerialen) fühlten sich bei dieser Entscheidung übergangen und äußerten ihren Unmut in der Gefangennahme und Ermordung des Elekten. Nachdem am 15. April 1066 Erzbischof Eberhard von Trier gestorben war, schlug Erzbischof Anno II. von Köln seinen Neffen Kuno für den frei gewordenen Erzstuhl von Trier vor. Kuno entstammte dem Geschlecht der Grafen von Pfullingen [Schwaben] und war damals Propst der Domkirche zu Köln. Da bei der Ernennung durch Kaiser Heinrich IV. die Bevölkerung, der Adel und der Klerus in Trier übergangen wurden, entstand in der Stadt großer Unmut und man rechnete mit Störungen bei der Einsetzung Kunos. So erhielt Bischof Einhard II. von Katzenellenbogen den Auftrag, Kuno bewaffnetes Geleit zu geben.

Nördlich von Trier, bei Bitburg, schlug Kuno am 17. Mai 1066 sein Nachtlager auf. Am Morgen des 18. Mai 1066 überfielen Graf Theoderich (Vogt und zugleich Träger des burggräflichen Amtes Triers) und seine Männer das Lager und nahmen Kuno gefangen. Kuno wurde sodann ostwärts auf die Burg Ürzig verschleppt und eingekerkert. Nach zwei Wochen Gefangenschaft erhielten vier Kriegleute am 1. Juni 1066 den Befehl, Kuno zu ermorden. Nachdem er drei Mal von einem Vorsprung nahe der Burg gestürzt worden war und immer noch lebte, wurde Kuno enthauptet. Sein Leichnam blieb für die nächsten 30 Tage unbestattet, bis Bauern des Dorfes Lösnich ihn fanden.

Nach einer vorläufigen Bestattung Kunos in Lösnich an der Mosel wurde sein Leichnam auf Betreiben Bischof Theoderichs von Verdun in die Klosterkirche der Benediktinerabtei Tholey überführt und dort am 10. Juli 1066 beigesetzt. Auf das Betreiben des Erzbischofs Siegfried von Mainz wurde Kuno I. kanonisiert und seine Mörder exkommuniziert.

Fronleichnamshochfest in der Abtei Tholey

Gestern kamen viele Gläubige aus der Umgebung der Abtei, um das Fronleichnamshochfest zu feiern. Nach dem von Abt Mauritius gehaltenen Pontifikalamt folgten sie der Prozession im Barockgarten der Abtei.

Studenten aus den USA in der Abtei Tholey

Am 17. Mai 2016 besuchte eine Gruppe von Studenten des Rhodes College aus Memphis / Tennessee die Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey. Der Besuch wurde von der Europäischen Akademie Otzenhausen organisiert. Abt Mauritius OSB begrüßte die Gruppe und Prof. Dr. em. P. Albert OSB machte eine kleine Führung und eine Präsentation der Abteigeschichte in englischer Sprache.

„Was wir glauben und warum wir es glauben.“ – Ein Seminar von
Br. Joachim für das Katholische Blindenwerk Rheinland Pfalz / Saar

Vom 6. - 8. Mai 2016 war das Katholische Blindenwerk Rheinland Pfalz / Saar zu Gast in der Abtei Tholey, um an einem religiösen Wochenende teilzunehmen und einige Tage des Zusammenseins und der Gemeinschaft bei gutem Essen und in einem sehr schönen Ambiente zu erleben.

Ein Thema des Seminars war die Verdunstung des Glaubens. Hier wurden einige Gründe vorgeschlagen, wie es zum derzeitigen Zustand kommen konnte. Das zweite Thema stellte das Hauptthema des Seminars dar: Unser Glaube, was wir glauben und warum wir es glauben.

Zwischen den Vorträgen gab es Zeit für Gespräche. Ebenso wurde eine Maiandacht speziell für die Teilnehmer gefeiert, bei der alle kräftig mitsangen. Das Wochenende endete mit der Teilnahme am sonntäglichen Choralhochamt und einem Abschlussessen im Gästehaus der Benediktinerabtei.

Markuswallfahrt am 23. April 2016

In seiner Einführung am Anfang der Hl. Messe erinnerte Abt Mauritus OSB daran, dass die Wallfahrt zur Blasiuskapelle eine lange benediktinische Tradition ist. Auch bat er die Pilger, für die Abtei zu beten. Nach der Lesung des Evangeliums segnete der Abt ein Bild des Hl. Markus.


Auf dem Weg zur Blasiuskapelle bei schlechtem Wallfahrtswetter. Hier ist die Gruppe gerade an der Bacchushütte vorbeigewandert und hat begonnen, den Glorreichen Rosenkranz zu beten.


Bei der Andacht in der Blasiuskapelle. Die Andacht von Br. Joachim stand unter dem Thema: "Wie wirkt der Heilige Geist?" Er wirkt zum Beispiel durch die Evangelisten, unter denen wir an diesem Tag ganz besonders den Evangelisten Markus feierten. Das Wirken des Heiligen Geistes wurde dann in Liedern und Gebeten gewürdigt.


Nach der Andacht vor der Blasiuskapelle zum Abschluss der Markuswallfahrt. Danach machte sich die Gruppe auf zu einer wohlverdienten Stärkung.

Die Feier der Osternacht in Tholey

Vigil - Osternacht 2016 in TholeyAbt Mauritius OSB segnet das Feuer:
„Allmächtiger, ewiger Gott, du hast durch Christus allen, die an dich glauben, das Licht deiner Herrlichkeit geschenkt. Segne dieses neue Feuer, das die Nacht erhellt, und entflamme in uns die Sehnsucht nach dir, dem unvergänglichen Licht, damit wir mit reinem Herzen zum ewigen Osterfest gelangen. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unsern Herrn. Amen.“

Karsamstag, 26. März 2016
Das Heilige Grab: Schweigen, Freude und Gott
- Andacht von Prof. em. Dr. P. Albert Bagood OSB

Heute ist Karsamstag, ein Teil des so genannten Triduum Sacrum, d. h. des heiligen Zeitraums von drei Tagen – nämlich Karfreitag, der Tag des Leidens und Sterbens des Herrn am Kreuz, Karsamstag, der Tag der Grabesruhe des Herrn, und Ostersonntag, der Auferstehung des Herrn. Wir nutzen das Kreuz, das Grab und das Licht als Symbol für diese drei Tage. Heute beginnt die zweite Vigil-Lesung so: „Was ist das? Tiefes Schweigen herrscht heute auf der Erde, tiefes Schweigen und Einsamkeit. Tiefes Schweigen, weil der König ruht. „Furcht packt die Erde, und sie verstummt“, weil Gott – als Mensch – in Schlaf gesunken ist und Menschen auferweckt hat, die seit unvordenklicher Zeit schlafen. Gott ist – als Mensch – gestorben, und die Unterwelt erbebt.“

Dieses Schweigen ist beeindruckend. In einigen Ländern ist der Karsamstag ein so genannter stiller Tag. Heute versucht besonders die Kirche dieses stille Ambiente zu halten. Die Liturgie hilft uns genau das zu erreichen. Heute feiern wir keine Heilige Messe. Wir bekommen keine Hl. Kommunion, ausgenommen ist die Wegzehrung für Sterbende. Der Tabernakel ist leer. Der Altar hat keine Decke. Wir haben auch das Glück, ein Hl. Grab vor unseren Augen zu haben. Wie die Leute bei einer Beerdigung nicht viel reden sollen, so bleiben auch wir länger im Schweigen als an anderen Tagen. Die Kirche gibt uns diese Zeit zum Meditieren und Beten.

„Der König ruht…in Schlaf gesunken ist…“ Ich kann mir vorstellen, wie die Jünger Jesu voll Angst waren, weil der Meister in Schlaf gesunken war. Ich erinnere mich, wie die Jünger Jesu in der Mitte der stürmischen See viel Angst gehabt haben, und sie weckten Jesus, der geschlafen hatte (Matthäus 8,24). Am Tag der Grabesruhe des Herrn können sie Jesus nicht mehr wecken. Nach seinem Tod am Kreuz war Jesus nicht mehr mit ihnen. Sie mussten allein nach Haus zurückgehen und fühlten sein Fernbleiben.

Allein in Angst zu sein ist manchmal wie ein allein in Dunkelheit sein. Es gibt keine Hand, die führt, keine Stimme, die ein Wort des Trostes und Sicherheit gibt, ein pures Verlassensein. Wozu gibt diese absolute Einsamkeit, die keine Liebe transformieren kann? Diese Situation ist eine Hölle. Papst Benedikt XVI. sagte, dass das Reich des Todes im Alten Testament eine absolute Einsamkeit ist und dass sie aus diesem Grund es-shêol - Hölle genannt wurde.

An dieser Stelle will ich an Lazarus erinnern. Jesus liebt ihn, Maria und Martha als Freunde. Wenn er Lazarus befahl vom Grab herauszukommen, machte Jesus das mit Liebe. Diese gleiche Liebe hat die Hölle – die absolute Einsamkeit – einstürzen lassen. Im Credo sagen wir, „hinabgestiegen in das Reich des Todes.“ Diese Liebe Jesu hat die guten Menschen des Alten Testaments, die noch Gefangene des Todes waren, erwachen lassen. Und wir werden diese gleiche Stimme der Liebe hören, wenn unsere Zeit kommt.

Bei uns Mönchen, gibt es den Begriff – Silentium Profundum / tiefes Schweigen – der die Zeit nach dem letzten Gebet bezeichnet. Dies bedeutet „keine Arbeit und keine Unterhaltung“. Die Mönche gehen zurück auf ihre Zellen. Praktisch bedeutet das Wort einfach eine Zeit, wenn alle Arbeit im Kloster getan ist und die Mönche sich für den Schlaf vorbereiten. Dies bedeutet aber keine absolute Passivität. Die Mönche erholen sich, aber Gott besteht in tiefer Stille fort. Wir singen im letzten Gebet: Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen… Obwohl Karsamstag ein stiller Tag ist, geht Jesus Christus auf die Suche nach dem erstgeschaffenen Menschen, wie nach dem verlorenen Schaf, und ruft laut aus: „Steh auf von den Toten. Ich bin das Leben der Toten!“

Nun haben die Worte des Psalmisten sich erfüllt: „Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt (shêol), bist du zugegen.“ (Psalm 139,8). In der Dunkelheit des Todes, ist Jesus Christus Licht und Leben geworden. Papst Benedikt sieht die Verbindung zwischen Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag am Kreuz. „Während Karfreitag uns vor unsere Augen die entstellte Gestalt des gekreuzigten Jesus stellt, spiegelt die Liturgie des Karsamstag mehr das geliebte Bild des Kreuzes in der alten Kirche: das Kreuz ist von Lichtstrahlen umgeben und an einem und gleichzeitig ist es das Zeichen des Todes und der Auferstehung".

Man findet die Freude des Karsamstags in dieser Macht Christi, in der Macht des Kreuzes, in der Macht der Liebe über dem Tod und die Sünde. Die Gläubigen können mit Paulus ausschreien: „Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“ (1Kor 15, 55).

Ich habe gesagt, dass die Gläubigen mit Paulus ausschreien können. Es ist eine Frage des Glaubens. Die tiefe Bedeutung der Freude ist in unserem Glauben an Christus gegründet, d.h. in unserer engen Verbindung mit Christus, im Herz, im Wort und in der Tat. „Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.“ (Joh 17,3) Wir erkennen ihn, wenn unser Herz mit seiner Präsenz gefüllt ist. Dies machen wir im Gebet, im stillen Gebet und im Chorgebet. Im Gebet fängt schon diese Freude an, weil wir mit Jesus Christus verbündet sind. Er ist nicht nur Leben und Macht, sondern auch Freude. Diese Freude wurde bekannt gemacht im Wort und in der Tat, wenn sie eine authentische Freude ist. Wir haben manchmal diese Erfahrung. Nach einem Gebet sind wir sehr freudig und es erscheint so, dass wir alle guten Werke vollbringen können. Und wenn wir dann das tun, was gut ist, steigt unsere Freude noch mehr. Aber um zu beten, brauchen wir diese Stille Zeit, wie etwa die Stille des Karsamstags. Mutter Theresa sagte einst: Die Frucht der Stille ist das Gebet. Die Frucht des Gebetes ist der Glaube. Die Frucht des Glaubens ist die Liebe…“

Nun wollen wir uns für einige Minuten in der Gegenwart Gottes setzen und dann werden wir die Vesper beginnen.

Fußwaschung am Gründonnerstag 2016

Karfreitag, 25. März 2016, in der Kirche in Tholey

Der stille Einzug ist ein beeindruckender Teil des Karfreitags. Aber die Prostration vor dem Altar, die den Ritus einleitet, ist noch eindrucksvoller. Karfreitag 2016 - Prostration Heute gibt es keine Hl. Messe. Der Altar ist leer. Nach der Passionslesung folgt eine Reihe gesungener Fürbitten. Dann schließt sich die Kreuzverehrung an. Zum Schluss, nach der Heiligen Kommunion, folgt der stille Auszug.
Karfreitag 2016 - Kreuzverehrung

Jesus ist demütige Liebe
- Predigt zum Abendmahlsamt von Prof. em. Dr. P. Albert Bagood OSB

Im letzten Abendmahl hat Jesus das Sakrament der Eucharistie eingesetzt. Im Markus-, Matthäus- und Lukas-Evangelium sprach Jesus: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Aber wie dieses Mahl weiterhin begangen werden soll, dazu hat der Evangelist Johannes mehr zu sagen, und dies wie immer in einer mystisch zu nennenden Dimension.

„Es fand ein Mahl statt, … stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch … Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.“

Normalerweise wurde die Waschung der Füße vollzogen, wenn ein Gast ein Haus betrat. Hier ist die Waschung selbst ein Teil des Mahles. Der Meister wäscht die Füße seiner Jünger, weil sie rein sein müssen. Es geht aber nicht um eine äußere, sondern um eine innere Reinheit. Nur wenn sie schon rein sind, können sie das Mahl Christi mitteilen, die Eucharistie, seinen Leib und sein Blut.

Wie die Waschung der Füße als Tradition im Alten Testament sehr notwendig ist, so ist eine besondere Reinigung durch Christus auch im Neuen Testament notwendig, damit die Menschen das ewige Leben erlangen. Christus macht uns rein durch sein Wort und seine Liebe, indem er sich als Gabe für uns gibt. Papst Benedikt XVI. sagte: „Ja, wenn wir das Wort Gottes mit meditativer Haltung im Gebet und im Glauben empfangen, dann entwickelt es seine reinigende Kraft in uns, und wir können rein von Falschheit und Bösem sein, die unsere Seele beschmutzen.“

Wir sollen uns daran erinnern, dass die Waschung der Füße nur ein Teil des Mahles ist. Christi Leib und Blut ist der andere Teil, den er ein für alle Mal am Kreuz geopfert hat, aber den wir in der Eucharistie, der Realpräsenz Christi, wirklich bekommen. Mit dem Wasser und mit seinen Händen hat er die Füße der Apostel gewaschen, aber mit seinem Leib und seinem Blut hat er sie genährt. Wie groß ist die Liebe Jesus für seine Jünger, obwohl sie noch nicht alles wirklich verstanden haben. Wir erinnern uns: „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ (Joh 15,13), und wie groß ist auch seine Liebe für uns, dass er in der Eucharistie diese Form annimmt und diese Zeichen setzt, um seine liebevolle Gegenwart zu zeigen.

Während der Waschung der Füße legte er sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Papst Benedikt XVI. erklärt die Theologie hinter dieser Szene. Jesus entfernte sein Gewand der Herrlichkeit und umgürtete sich mit dem Leinentuch der Menschlichkeit und wurde damit ein Sklave, ein Diener aller Diener. In seinem Hymnus Adoro Te erzählte der Hl. Thomas von Aquin die Einsetzung der Eucharistie. In der Waschung der Füße und besonders am Kreuz werde die Gottheit Jesu versteckt, aber in der Eucharistie werde auch seine Menschheit verborgen. Jesus selbst ist demütige Liebe, und heute befiehlt er uns: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“

Fußwaschung am Gründonnerstag 2016Abt Mauritius OSB (links) wäscht die Füße der zwölf „Apostel“ mit Hilfe unseres Diakons Br. Joachim OSB (rechts).

Palmsonntag 2016 in der Abtei Tholey

Am 20. März hat die Karwoche in der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey mit der Palmsegnung vor der Statue des heiligen Mauritius begonnen. Nach der Lesung des Evangeliums und nach der Segnung zog die Christengemeinde im feierlichen Umzug zur Kirche, um die Feier der Hl. Messe fortzusetzen. Abt Mauritius Choriol OSB war Hauptzelebrant.

Palmsonntag 2016

Unsere Jahresexerzitien

Vom 7. bis 11. März hatten die Mönche der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey gemeinsam mit den Zisterziensern aus dem Kloster Langwaden ihre Jahresexerzitien. Exerzitienmeister war Abt Benedikt Müntnich OSB, der eine Konferenz über die Benediktsregel geleitet hat. Zum Abschluss erneuerten die Mönche ihr Gelübde.

Jahresexerzitien Abtei Tholey 2016
Konferenz über die Benediktsregel Abtei Tholey 2016
Abt Benedikt Müntrich in der Abtei Tholey 2016

Kurs über das Alte Testament im Kloster Heiligkreuz, Cham

Unsere drei Mitbrüder Br. Marcus Styner OSB, Br. Wendelinus Naumann OSB und Br. Ambrosius Dembski OSB haben vom 29. Februar bis 4. März an einem Kurs über das Alte Testament im Kloster Heiligkreuz, Cham in der Schweiz, teilgenommen. Der Kurs ist Teil des gemeinsamen Ausbildungsprogramms der jungen Mitglieder der Benediktinerkongregationen.

Jahresexerzitien Abtei Tholey 2016Von links nach rechts: Br. Elias Stoffels, Maria Laach; Br. Raphael Oelschner, Nütschau; Sr. Angelika Bott, Kellenried; Br. Markus Styner, Tholey; Sr. Gabriela Zebulla, Marienrode; Br. Wendelinus Naumann, Tholey; Sr. Nicola Maria Timpe, Marienrode; Br. Ambrosius Dembski, Tholey; Sr. Christiana Gombkötö, Herstelle; Br. Johannes Zapf, St. Ottilien; Referent: Fr. Antonius Kuckhoff, Kornelimünster; Kandidat Jürg Kühnis, Einsiedeln; Br. Seraphim Schäfer, Maria Laach; Fr. Francisco Deighton, Einsiedeln; Sr. Gabriela Mosberger, Wurmsbach.

Benefizkonzert

Am 13. März gab es ein Benefizkonzert - Hilfe für sehbehinderte und blinde Kinder – in der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey. Auf dem Programm stand Musik zur Passionszeit und zum Frühlingserwachen, mit Instrumentalwerken und bekannten Arien. Mitwirkende waren Stefanie Krahnenfeld, Sopran, Studierende aus der Klasse Prof. Krahnenfeld von der Musikhochschule Mannheim, Michael Jelden und Barbara Käsmann-Kellner, Violine, sowie weitere Unterstützer. Das Benefizkonzert wurde gefördert von: Augenoptik Barbara John, St. Wendel - Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Mannheim - Augenklinik des Universitätsklinikums des Saarlandes UKS, Homburg - Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey.

Konzert am 13.03.2016 in der Abtei Tholey

5. Fastensonntag, 13. März 2016
– Eine Predigt von Prof. Dr. P. Albert Bagood OSB :
Barmherzigkeit Gottes und Einladung zur Beichte
(14. März – 18. März ; 8.30 – 10.00 Uhr, Beichtstuhl der Abteikirche Tholey – Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch )

Jedes Mal wenn ich diese Lesung im Johannesevangelium (8, 1-11) über die Ehebrecherin lese, erinnert mich dies an die große Barmherzigkeit Gottes, die auch seine Gerechtigkeit widerspiegelt. So merken wir, dass Gottes Gerechtigkeit wünschenswerter ist als die des Menschen. David selbst hat dies im Alten Testament erkannt. David hatte schwer gesündigt und der Herr hat ihm dreierlei Übel als Buße in Aussicht gestellt. David sollte eines davon wählen. Durch den Propheten Gad fragte der Herr David: Was soll über dich kommen? Sieben Jahre Hungersnot in deinem Land? Oder drei Monate, in denen dich deine Feinde verfolgen und du vor ihnen fliehen musst? Oder soll drei Tage lang die Pest in deinem Land wüten? Da sagte David zu Gad: Wir wollen lieber dem Herrn in die Hände fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß; den Menschen aber möchte ich nicht in die Hände fallen.“

Im heutigen Evangelium, sehen wir, wie streng die menschliche Gerechtigkeit ist. Die Ehebrecherin wurde nicht nur verurteilt, sondern wurde auch benutzt, um andere Menschen, d. h. Jesus, das schuldlose Lamm und der Erlöser der Sünder, zu diffamieren. Jesus isst mit den Sündern. Er lud Zachäus, einen Zöllner, zum Essen ein und berief Matthäus, einen anderen Zöllner, zu seinem Jünger. Die so genannten selbstgerechteten Schriftgelehrten und Pharisäer wollen und brauchen keinen „Jesus“ in der Mitte der Sünder, selbst wenn er der Messias wäre. An seiner Seite verkündet Jesus und betont: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken...Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen. Nicht die Gerechten.“ (Matt 9, 12-13).

„Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen.“ Mose ist eine Figur, die das Gesetz vertritt, und Elias, die Propheten. In der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor, erinnern wir uns, dass dort auch Mose und Elias erschienen waren. Aber am Ende blieb nur Jesus. Dies bedeutet, dass Jesus die Vollendung der Gesetze und der Prophezeiungen ist. Er ist das Neue Gesetz, das Gesetz der Liebe, der Barmherzigkeit, die Vergebung der Sünden.

Eines der Bücher, das Papst Franziskus geschrieben hat, trägt den Titel „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“. Der Papst besteht immer wieder durch das ganze Buch darauf, dass Barmherzigkeit das Wesen Gottes ist. Hl. Thomas von Aquin lehrt, dass Gott der absolute perfekte selbst existierende Schöpfer ist. Er kennt keine Selbstsucht, sondern er gießt aus seiner Fülle nur und immer mit selbstloser Großzügigkeit gute Gaben auf seine Geschöpfe aus. Seine Barmherzigkeit zeigt seine unbegrenzte Vollkommenheit.

Diese Ehebrecherin vertritt uns alle, weil wir irgendwie unsere Treue und Versprechungen gegenüber Gott und den Menschen gebrochen haben. Wir alle sind Sünder und wir brauchen Gottes Vergebung und Barmherzigkeit. Obwohl wir Sünder sind, liebt Gott uns. Und wer diese Liebe Gottes und Barmherzigkeit erfährt, soll nur barmherzig mit seinen Mitmenschen sein. Im gleichen Buch des Papstes erzählt er eine Geschichte über einen Priester. Dieser dachte, dass er vielleicht zu barmherzig in der Beichte sei. Der Papst fragte, ob er gebetet habe. Der Priester antwortete ihm: „Ich stehe vor dem Tabernakel und sage zu Jesus: „Herr, verzeih mir, wenn ich zu viel vergeben habe. Aber du bist derjenige, der mir dieses schlechte Beispiel gegeben hat.“.

Diese Fastenzeit ist die Zeit der Barmherzigkeit Gottes, die Zeit der Beichte und Vergebung der Sünde. Aus diesem Grund verkündet die Präfation: Jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt sind die Tage des Heiles. Du hilfst uns, das Böse zu überwinden. Du schenkst uns von Neuem die Reinheit des Herzens.“ Ich bin nicht der Priester aus dem Buch des Papstes, aber ich versuche mein Bestes, ihm gleich zu sein. Ich bin diese Woche ab morgen von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 10.00 Uhr im Beichtstuhl. Sie sind alle eingeladen, dieses Sakrament zu empfangen!